„Der Vertrag mit Mercedes-Benz zählt zu den größten Vereinbarungen über SAF, die es in der Automobil- und Logistikbranche je gegeben hat. Ich würde mich freuen, wenn weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und gemeinsam mit uns den Einsatz von Biokraftstoff vorantreiben“, appelliert Thorsten Meincke, Vorstand für Luft- und Seefracht bei DB Schenker, an die Branche.

Bild: DB Schenker / Torsten Zimmermann

DB Schenker beliefert Mercedes-Benz mit 13.000 Tonnen SAF

13.03.2025

Der Automobilkonzern möchte seine CO2-Emissionen bis 2039 um 60 Prozent reduzieren. In Zusammenarbeit mit DB Schenker sollen 40.000 Tonnen CO2e mit Hilfe des SAF-Einsatzes in der Luftfracht eingespart werden.

Mercedes-Benz hat die bislang größte Einzelbestellung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) aller Kunden von DB Schenker aufgegeben. Durch den Kauf von rund 13.000 Tonnen des Biokraftstoffs reduziert der globale Automobilkonzern seine Emissionen auf Luftfrachtexporten von Frankfurt nach Peking und Shanghai um 40.000 Tonnen CO2e.

„Im Rahmen unserer ‚Ambition 2039‘ für Mercedes-Benz Cars wollen wir die CO2-Emissionen unserer Logistik um 60 Prozent gegenüber 2021 reduzieren“, sagt Elke Pusskeiler, Leiterin Supply Chain Management bei der Mercedes-Benz AG. Die Nachhaltigkeitsstrategie konzentriere sich auf die CO2-Vermeidung und -Reduzierung bei allen Verkehrsträgern im In- und Outboundbereich. Der Einsatz von SAF spiele dabei eine wichtige Rolle. DB Schenker und Mercedes-Benz arbeiten seit Jahrzehnten im Land-, Luft- und Seetransport sowie in der Kontraktlogistik zusammen. Als DB Schenker 2021 den ersten SAF-gedeckten Frachtlinienflug startete, war Mercedes-Benz als einer der ersten Kunden mit dabei.

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